Der Lüneburger Weg

Von der Geburt bis ins hohe Alter, von der Prävention über die Akutversorgung bis hin zur Rehabilitation oder Pflege – die neun Gesellschaften der Gesundheitsholding Lüneburg Versorgen und Betreuen die Bürger der Region in allen Lebensphasen.



Das Ziel dabei bleibt, damals wie heute die

Stärkung der lokalen Gesundheitsversorgung.

Schaut man sich die Entwicklung der kommunalen Gesundheitsversorgung in Lüneburg an so erkennt man, dass mit viel Engagement bis heute eine Versorgungsstruktur geschaffen wurde, die sich nah an den Menschen der Region ausrichtet.  Diesen „Lüneburger Weg“ möchten wir mit Spendenprojekten unterstützen.

1900

Am 01. Oktober begint das erste Städtische Krankenhaus in Lüneburg mit 60 Betten seine Arbeit.

1901

Die Psychiatrische Klinik als Pflege- und Heilanstalt wird gegründet.

1996

Das Klinikum weist ein Defizit von 4,9 Mio DM aus. Durch ein starkes finanzielles Engagement  der Stadt Lüneburg und die Bewilligung von Fördergeldern von Seiten des Landes Niedersachsen für einen Erweiterungsbau, entscheidet man sich trotz wirtschaftlich angespannter Lage für den Erhalt des kommunalen Krankenhauses als regionalen Versorger und gegen eine Privatisierung.

2006

Das Land Niedersachsen beginnt mit dem Verkauf seiner Landeskrankenhäuser. Durch ein einvernehmliches Votum aller Fraktionen im Rat der Stadt entscheidet man, sich für den Kauf des Lüneburger Landeskrankenhauses zu bewerben. Durch eine kommunale Trägerschaft möchte man eine gemeindenahe und rehabilitativ orientierte Behandlungspsychiatrie schaffen.
Mit Erfolg – die Stadt Lüneburg erhält den Zuschlag. Die Idee eines Zusammenschlusses der städtischen Gesundheitsdienstleister unter dem Dach der Gesundheitsholding Lüneburg ist geboren, der Grundstein für den „Lüneburger Weg“.

2007

Die Gesundheitsholding Lüneburg wird gegründet. Ziel ist es, durch die Verzahnung  von Angebotsstrukturen und die Nutzung von Synergien in der Region ein Leistungsangebot zu schaffen, welches die Bürger in allen Lebensphasen unterstützt und begleitet. Da es sich ausschließlich um Gesellschaften in kommunaler Trägerschaft handelt, findet dieses Model deutschlandweit Interesse.

Während der Bürger in der Salztherme Lüneburg und im Gesundheitsstudio sports & friends ein großes Angebot an Wasser- und Fitnesskursen für die Prävention findet, sorgen sich die Kliniken (Städtisches Klinikum, Psychiatrische Klinik, Orthoklinik) um die Akutversorgung der Patienten. Nach einem Aufenthalt im Klinikum oder in der Orthoklinik bietet dann das Reha-Zentrum in enger Verzahnung mit dem Gesundheitsstudio sports & friends das passende Angebot der ambulanten Rehabilitation.
Mit dem Bau des Seniorenzentrums  Alte Stadtgärtnerei konnte auf kommunaler Ebene ein Altersheim entstehen, welches den Menschen  eine Möglichkeit der Pflege im Alter anbietet. Auch dieses ein wichtiger Baustein in der Versorgungsstruktur, welche die Gesellschaften der Gesundheitsholding Lüneburg den  Bürgern der Region bieten.

2013

Das Land Niedersachsen stimmt einer Förderung des rund 39 Mio. Euro teuren Erweiterungsanbaus des Klinikums Lüneburg mit 32,7 Mio. Euro zu. Bis 2018 entstehen somit eine zentrale Notaufnahme und eine IMC-Station (Intermediate Care Station), die ein wichtiges Bindeglied zwischen der Intensiv- und Normalpflege darstellt und für eine weitere Optimierung in der Patientenversorgung beiträgt.

2014

Die Fundskerle werden gegründet. Sie unterstützen das Klinikum Lüneburg, die Psychiatrische Klinik Lüneburg und das Seniorenzentrum Alte Stadtgärtnerei dort, wo Projekte aus eigener Kraft nicht finanziert werden können.

Diesen Lüneburger Weg möchten wir mit Hilfe vieler Fundskerle weiter gehen.